14 Sitzgelegenheiten an vier Kommunen gespendet

VolksBÄNKE für Ravenstein

Hüngheim. Bereits früh am Morgen trafen sich Bürgermeister Ralf Killian, Ortsvorsteher Steffen Ehmann sowie Bankvorstand Bernhard Eckert, Ralf Zilling und Natalie Ambrosy am Feldkreuz im Gewann „Adelsheimer Weg“, denn dort wurde eine der sogenannten „Volksbänken“ aufgestellt, welche die Volksbank Kirnau für die Stadt Ravenstein spendete. Eigentlich, so Bankvorstand Eckert, sollte das Jahr 2020 ein besonderes Jahr für die Volksbank Kirnau sein, denn sie beziehungsweise deren Rechtsvorgängerin wurde vor 140 Jahren gegründet.

Projekte fanden nicht statt

Zurückblickend könne man festhalten, dass 2020 und 2021 besondere Jahre waren, allerdings nicht wegen des Jubiläums, sondern aufgrund der Corona-Pandemie. Leider setzte man die geplanten Aktivitäten nicht um und fast alle Veranstaltungen und Vorhaben mussten abgesagt werden.

Eines davon wurde nun mit einem Jahr Verspätung umgesetzt, deshalb sei man im Hüngheimer Flur zusammengekommen. „Das Ziel der Volksbank war uns ist es, anlässlich des 140. Geburtstages allen vier Kommunen und den jeweiligen Ortsteilen eine Sitzbank zu spenden“, so Eckert. Insgesamt sind es 14 für die Geschäftsbereiche, vier davon erhält die Stadt Ravenstein.

Recyclebarer Kunststoff

Das Selbstempfinden der Bank ist es auch, sich im kulturellen, sozialen und kirchlichen Bereich in der Region einzubringen. Mit der Spende einer Sitzbank, aus recycelbarem Kunststoff hergestellt, leistet man dazu einen Beitrag, den Verpackungsmüll im Sinne der Nachhaltigkeit zu reduzieren.

„Volksbank ist ein Begriff mit zweierlei Bedeutung“, sagte Eckert. Man sei als Unternehmen eine Volksbank (eine Bank fürs Volk in allen Belangen, was Finanzangelegenheiten betrifft) und man spende eine Volksbank (eine Bank fürs Volk, um darauf zu sitzen und sich auszuruhen). Sie ist aber viel mehr. Sie ist auch ein Treffpunkt für persönliche Gespräche und für soziale Kontakte, ähnlich wie ein Volksbankgebäude. Corona zwingt die Bürger auch auf einer Sitzbank auf Abstand zu gehen,was den persönlichen Kontakt und die privaten Gespräche beeinträchtigt. Zumindest was den Abstand auf der Sitzbank angeht, könnte sich dies wieder ändern, meinte Eckert, allerdings nicht so schnell wie angenommen. Er wünschte sich, dass beide Volksbanken auch zukünftig rege genutzt und beansprucht werden.

Besonderer Platz

Ravensteins Bürgermeister Ralf Killian bedankte sich für die gespendeten Volksbänke, die in den einzelnen Stadtteilen Ravensteins einen besonderen Platz erhielten. Der Bürgermeister fand die Spende eine „klasse“ Idee, die am Feldkreuz ein besonderes „Ambiente“ biete.

Das 140-jährige Bestehen der Volksbank verbindet sich so mit der aufgestellten blauen Volksbank. Die Bank bringt sich immer wieder mit Zuwendungen in die örtlichen Vereine ein. Die nächste Spendenbank soll am Spielplatz in Oberwittstadt aufgestellt werden. Killian hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit der Volksbank Kirnau. Ortsvorsteher Steffen Ehmann bedankte sich ebenfalls beim Vorstand der Bank für die Unterstützung. Man habe überlegt, wo man die Bank aufstellen könnte und fand am Feldkreuz am „Adelsheimer Weg“ einen schönen Platz, an dem viele Spaziergänger vorbeikommen und die Bank einen Blickfang darstelle. F (Quelle: Fränkische Nachrichten)

Auch am Feldkreuz in Hüngheim wurde eine Bank aufgestellt. Mit dabei waren (v.l.) Ortsvorsteher Steffen Ehmann, Bankvorstand Bernhard Eckert, Bürgermeister Ralf Killian und Bankstellenleiter Rüdiger Zilling.
Neben der Bank am evangelischen Gemeindehaus wurde in Merchingen eine weitere Sitzbank in der Eichenstraße aufgestellt. Mit dabei waren (v.l.) Ortsvorsteherin Anne-Katrin Kämmer, Bankstellenleiter Rüdiger Zilling und Bürgermeister Ralf Kilian.
Die Ruhebank in Oberwittstadt wurde von (vorne v.l.) Bankstellenleiter Rüdiger Zilling, Ortsvorsteher Erhard Walz, (hinten v.l.) Bürgermeister Ralf Kilian und Bankvorstand Bernhard Eckert und stv. Ortsvorsteher Stefan Weber eingewiehen.

VolksBÄNKE für Rosenberg

Am 30.07.2021 wurde von Kundenbetreuer Johannes Frank (rechts) die VolksBANK in Sindolsheim an Ortsvorsteher Jürgen Fuchs übergeben.
Die VolksBANK in Rosenberg wurde von Prokurist Bernd Scherer (rechts) an Ortsvorsteher Sven Baumann übergeben.

VolksBÄNKE für Ahorn

Es war schon alles so schön geplant. Die Volksbank Kirnau wollte im letzten Jahr 2020 ihr 140-jähriges Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen über‘s gesamte Geschäftsgebiet verteilt, von Osterburken über Ravenstein, Rosenberg bis Ahorn, feiern. Leider fielen diese Festlichkeiten und Begegnungen der Pandemie zum Opfer. Nichtsdestotrotz wollte man etwas Nachhaltiges für die Ortschaften tun. So entstand die Idee der „VolksBank“, die, versehen mit einer ans Jubiläum erinnernden Inschrift, an die Kommunen übergeben wurden.
Die Volksbank als regionale Genossenschaftsbank entspreche damit ihrer Selbstverpflichtung, sich im kulturellen, sozialen oder kirchlichen Bereich einzubringen, erläuterte Bernd Scherer, Marktbereichsleiter Rosenberg/Ahorn. Die Sitzbank, gleichermaßen Kommunikationstreff der Menschen wie Erholungsort symbolisiere auch die Begegnungen der Menschen im Bankgebäude, so dass beide in allen Belangen für‘s Volk da seien. Der Gesamtbetrag der 14 vollständig aus Recyclingkunststoff gefertigten, robusten Sitzgelegenheiten belaufe sich auf rund 5500 Euro.
Gut investiertes Geld, wie Ahorn Bürgermeister Benjamin Czernin fand und bedankte sich bei der stellvertretenden Übergabe in Eubigheim für die vier Bänke in seinem Gemeindegebiet. Denn auch in Berolzheim, Buch und Hohenstadt laden die „VolksBänke“ zum Verweilen ein. Eubigheims Ortsvorsteher Roland Englert freute sich über die schöne Idee, „mit der jeder was anfangen kann“ und bedankte sich, dass die Volksbank stets Vereine und Kommunen in ihrem Geschäftsgebiet fördere.
So macht die Volksbank nicht nur den Weg frei, sondern schafft auch eine Rastmöglichkeit an jenem.

Marktbereichsleiter Bernd Scherer bei der Übergabe an Ahorns Bürgermeister Benjamin Czernin und Eubigheims Ortsvorsteher Roland Englert.
In Ahorn-Berolzheim freuen sich Kundenberaterin Özlem Arslan-Bayram und Ortsvorsteher und Aufsichtsratsmitglied Klaus Häffner über die neue Sitzbank.